Gamer

Ich muss mich dringend noch mehr mit kommenden Filmen beschäftigen. Da habe ich blinder Vogel nicht mal gewusst, dass “Gamer” von den beiden “Crank”-Machern ist. Hätte ich doch nur die Augen aufgemacht oder das Filmposter mal so ein bisschen mit dem von “Crank” verglichen… Speaking likeness detected! Umso überraschter war ich dann, als es da auf der Leinwand völlig durchgeknallt mit wahnsinnig schnellen Schnitten, wilden Schwenks, unzähligen Jump-Cuts, Framehopping, Überblenddropping, Bottlepopping und so losging. Damn! Nice! Die beiden Regisseure haben “Gamer” genau dieselbe Handschrift verliehen wie “Crank”, was in den meisten Szenen ziemlich gut funktioniert. Gerard Butler kämpft sich wie gewohnt cool, zuerst ferngesteuert von seinem 17-jähringen Gamer, danach mit eigenem Willen, durch die Schlachtfelder und darüber hinaus. Mehr gibt’s zu dem Herren allerdings nicht zu sagen, ausser vielleicht, dass er ausnahmsweise mal nicht mit witzigen Sprüchen um sich schmeisst. Die restlichen Schauspieler sind passend, aber in ihrer Rolle auch ganz einfach durch andere ersetzbar. Selbst Ludacris. Die Idee, mit den Todeskandidaten die von gutbetuchten Spielern mittles Nanotechnologie gesteuert werden und sich dann in einer Arena in einem Death Match gegenüberstehen ist grossartig und wurde auch ziemlich realistisch umgesetzt. Alleine die Sache mit dem Ping ist absolut glaubwürdig. Online-Gamer wissen was ich meine. Auch sehr beeindruckend ist die Umsetzung des Second Life-Pendants “Society”. Jeder lässt seinen inneren Trieben freien Lauf, ganz im Schutz der Anonymität. Fette, hässliche Kerle spielen junge, attraktive Frauen und geilen sich daran auf. Ganz genau so würde das aussehen, wenn’s “Society” heute schon gäbe. Bet you I’m right! Der grosse Negativpunkt bei “Gamer” ist die Story. Klar, auch hier gilt wieder Form über Inhalt. Bei “Crank” war der Inhalt aber noch einigermassen an die Form angepasst und relativ simpel gehalten. Bei “Gamer” hingegen ist die Geschichte schon fast zu komplex, sodass es mit der Zeit mühsam wird, dem Verlauf zu folgen. Um endlich mal zu einem Schluss zu kommen: “Gamer” hat all die grottenschlechten Kritiken, trotz all den Logiklöchern und seichter Story, nicht wirklich verdient, sondern darf sich schon als durchgeknallter, spassiger und unterhaltsamer Action-Thriller sehen.

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Gif of the week #36

hausmeister

Lamebook

Auf lamebook.com wird das Lustigste und Bescheuertste von Facebook bzw. von Facebook-Mitgliedern gesammelt. Da gibt’s zum Beispiel lustige Namensvorschläge für Haustiere, Fotos der nackten Nazi-Mutter, unerwünschte Schwangerschaften, Rache an der Ex, Jenga auf besoffenen Leuten, lustige Namensverwechslungen, grossartige Songtext-Kommentare, kluge Weissheiten und much more. I lol’d hard.

Lamebook

Michael Muller Photography

Michael Muller fotografiert äusserst gekonnt Filmstars, Musiker und Sportler, ist aber auch auf Unterwasser-Expeditionen mit der Kamera dabei und hat die Motive für unzählige Filme wie Iron Man, Fantastic Four, X-Men oder Spiderman gemacht. Besonders beeindruckend finde ich die Portraits der Stars aus der Film- und Musikszene. Brad Pitt, Christian Slater, Robert Downey Jr., Samuel L. Jackson, Adrien Brody, Robert De Niro, Thandie Newton, Kirsten Dunst, Pharrell, Xzibit, Blink-182, Red Hot Chili Peppers, Daft Punk, Green Day… Fuck, Michael Muller hatte sie alle! Vor seiner Kamera.

Michael Muller Photography

Limp Bizkit – Rollin’

Irgendwie ist mir in letzter Zeit, was die Musik betrifft, ziemlich nostalgisch zumute und ich hör mir viele Sachen aus meiner früheren Jugend an. AC/DC zum Beispiel. Oder HIM. Oder Papa Roach. Oder Limp Bizkit. Letztere haben es mir besonders angetan. Ich meine, Limp Bizkit, Limp motherfucking Bizkit, sind halt einfach grossartig! Einer meiner Lieblingstracks, nämlich “Rollin’”, gibt’s nachfolgend. Leider zensiert. Hier die Wörter zum Selbsteinsetzen: Shit, fuck, fuck, fuck, fuck, shit, shit, fuck, fuck! Kchchch.

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Gif of the week #35

Dancing Stormtrooper

AC/DC – Hard as a rock

Hätte ich auch so eine coole Kategorie wie Marco, würde folgender Song ganz bestimmt auch da rein gehören. Der gehört nämlich eindeutig zu den besten Lieder in meinem bisherigen Leben. Meine Mum hatte früher das “Ballbreaker” Album, welches ich dann häufig in mein Zimmer entführt, in meinem Fisherprice-CD-Player auf voller Lautstärke gespielt und mit meiner Luftgitarre begleitet habe. Fucking grossartig war das. Umso mehr freut es mich deshalb, dass uns die alten Herren von AC/DC dieses Jahr wieder in der Schweiz beehren. Am 8. Juni 2010 im Stade de Suisse in Bern. Morgen um 8:00 Uhr beginnt der Ticketverkauf und ich werde mir verdammt nochmal auch eins besorgen! Fucking grossartig wird das.

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Trailers of the month #1

So, ab jetzt gibt’s zu Beginn jedes Monates unkommentiert ein paar Trailer von Filmen auf die ich mich freue. Ich informiere mich dadurch gezwungenermassen endlich mal ein bisschen mehr über kommende Filme und ihr wisst dann auch gleich Bescheid. Cool, oder?! Eben.

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Gesetz der Rache

Den ersten Film den ich mir im neuen Jahr im Kino angesehen habe, war “Gesetz der Rache” mit Gerard Butler, der ja momentan in so ziemlich jedem Film zu sehen ist, als eiskalter Rächer in der Hauptrolle. Irgendwie spielt der Herr Butler auch in jedem dieser Filme den gleichen coolen und witzigen Typen, scheissegal ob Beziehungskomödie oder eben Action-Thriller. In “Gesetz der Rache” hat er es wiedermal wirklich wunderbar hinbekommen, auf dem schmalen Grat zwischen brutalem Killer und witzigem MacGyver zu wandern. Aus schauspielerischer Sicht gibt’s daher, auch bei Jamie Foxx, nichts zu meckern. An der Leslie Bibb hab ich mich auch erfreut, die ist nämlich uh huaren schön anzusehen. Hach. Viel schöner als diese babyface-ige Miley Cyrus, Damian! Ähm, ja… spannend ist der Film auch. Man fragt sich die ganze Zeit, was der rachsüchtige Familienvater als nächstes unternimmt. Die Story ist ziemlich gut durchdacht, bis auf den Schluss, welcher irgendwie ziemlich einfallslos wirkt. Leider wurde auch etwas zuviel um den heissen Brei geredet und die im Trailer versprochene Action im biblischen Ausmasse kam ein wenig zu kurz. “Gesetz der Rache” ist kein Meisterwerk, aber durchaus ein sehr guter, unterhaltsamer Action-Thriller bei dem sich der Gang ins Kino lohnt.

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Yeah Yeah Yeahs – Heads Will Roll (A-Trak Remix)

Kommen wir wiedermal zu der Musik, die ich in letzter Zeit eigentlich überwiegend höre. Nämlich so Electro-Gedöns. Da hat der Herr A-Trak aus dem eher weniger coolen Track von den Yeah Yeah Yeahs “Heads Will Roll“, wiedermal einen fucking grossartigen Remix geschaffen. Super tanzbar und eingängig. Oh oh!

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