The Book Of Eli

Zu “The Book Of Eli” hab ich eigentlich gar nicht viel zu sagen, ausser dass jede scheiss Action-Szene im kompletten scheiss Film schon im scheiss Trailer gezeigt wird. Verdammte Scheisse. Dank dem scheiss Trailer erwartete ich nämlich schon irgendwie eine atmosphärische, postapokalypse Baller-Orgie. Die Baller-Orgie bleibt aber, bis auf ein paar zwar schöne aber auch kurze Kampfszenen, aus. So bleibt dann nur die atmosphärische Postapokalypse mit beeindruckenden Panoramen vom verlassenen Amerika, die sehr guten schauspielerischen Leistungen von den Protagonisten sowie den Nebendarstellern, die passende Sound-Untermalung und die mittelmässige Story übrig. Unterhaltsam, aber auch nicht mehr.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (6/10)

YouTube Preview Image

Smokin’ Aces 2

Ich freute mich sehr auf den Sequel… äh Prequel von einem der, wenn ich’s mir recht überlege, doch schon genialsten Action-Filme der letzten Jahre: Smokin’ Aces. Die Tatsachen, dass beim zweiten Teil jemand anders auf dem Regiestuhl Platz genommen hat, der Film als “Direct to DVD” angekündigt wurde und das Budget demnach auch nicht mehr so wahnsinnig gross gewesen sein dürfte, nahmen mir dann doch etwas meine Freude. Jetzt nach der Sichtung des Films bin ich doch erstaunt. Der Film ist zwar nicht so gut wie ich es mir erhofft habe, als damals ein weiterer Teil angekündigt wurde, aber in jedem Fall besser als das was ich letztendlich dann bei diesen Vorbedingungen erwartet hatte. Die Story orientiert sich in der Machart realtiv stark am ersten Teil. Eine ganze Horde schräger Killer, die einen Bunker stürmen müssen um einen Auftragsmord zu begehen. Die schrägen Killer sind wirklich sehr schräg und sorgen für jede Menge Unterhaltung. Allen voran die Tremors-Familie, die für mich im ersten Teil schon die Hauptattraktion sind. Okay, wenn ich ehrlich bin kommen die anderen Killer daneben sogar fast ein bisschen zu kurz. Vorallem Vinnie Jones, der zuerst als fieser Hirn-Chirug gezeigt wird, dann ein bisschen rumsteht, dann sich ein bisschen verliebt, dann ein bisschen rumballert und dann einfach abgeknallt wird. What the fuck?! Kommt mir so vor, als sei das geringe Budget nur dazu verwendet worden um prominente Schauspieler anzustellen, deren Namen dann auf’s DVD-Cover zu schreiben und damit die Verkaufszahlen anzukurbeln. Dennoch, Fazit: Cooler bad-ass-motherfucker Film, in dem coole Bad-ass-motherfucker andere coole Bad-ass-motherfucker abknallen. Ich steh auf sowas.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (7/10)

YouTube Preview Image

Sherlock Holmes

Zugegeben, für mich war die Figur Sherlock Holmes nie wirklich interessant. Ich habe nie ein Buch vom britischen Detektiv gelesen, keine frühere Verfilmung davon gesehen und hatte auch nie ein Holmes-Comic oder Ähnliches in der Hand. Mit keinem grösseren Vorwissen, als dass Holmes ein schlauer Detektiv aus London ist, habe ich mir also dann doch Guy Ritchies Verfilmung “Sherlock Holmes” angesehen. Robert Downey Jr. und Jude Law haben’s mir schliesslich schon irgendwie schmackhaft gemacht. Vom Duo Downey und Law wurde ich dann auch nicht enttäuscht. Vorallem Erster spielt die Rolle vom schlagfertigen, coolen und irgendwie auch durchgeknallten Detektiv-Genie Sherlock Holmes absolut brilliant. Aber auch Jude Law als Dr. Watson überzeugt voll. Die beiden Hauptdarsteller machen ihr Ding so gut, dass man sie fast schon vermisst, sobald sie in einer Szene nicht zu sehen sind. Negativ aufgefallen ist mir dagegen Mark Strong als Lord Blackwood. Absolut unpassend, wofür er aber wohl selbst nichts kann. Die Story ist okay, nicht überragend und hat schon die eine oder andere Länge. Das Setting, London im 19. Jahrhundert, und die Musik sind dafür aber sehr stimmig gelungen. “Sherlock Holmes” macht tatsächlich Lust auf den am Schluss angekündigten zweiten Teil.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer Stern (8/10)

YouTube Preview Image

Surrogates

Trotz eher schlechten Kritiken zu “Surrogates” hatte ich mir doch einen ziemlich guten, interessanten Film erhofft. I mean… Bruce Willis kämpft in einer Welt voller ferngesteuerter Roboter mit menschlicher Erscheinung gegen motherfucking Surrogate-Killer from hell! Grossartig. Den Eindruck erweckt zumindest der Trailer. Der von Willis gespielte Tom Greer ist im Film dann aber eher zurückhaltend und wirkt irgendwie geschwächt. Gut, dann halt nicht Bruce Willis in “Stirb Langsam“-Manier, sondern eher so “16 Blocks“-mässig. Damit kann ich leben. Womit ich allerdings nicht leben kann, ist dass aus so einer vielversprechenden Grundidee nichts Besseres gemacht wurde als eine stinknormale Verschwörungsgeschichte. Gopfertammi, da wäre ja sogar mir noch was Kreativeres eingefallen. Ein grosses Lob geht aber an die Maskenbildner, die die Surrogate-spielenden Schauspieler wirklich sehr sehr creepy aussehen lassen. Da ist man schon irgendwie froh, wenn man in der zweiten Hälfte den Bruce wieder mit Glatze, Bart und Falten sieht. Am Ende ergibt das dann zwar ein ganz unterhaltsamer Thriller, da das Verschwörungszeugs ziemlich lange verschleiert bleibt, mehr aber auch nicht. Ein zweites Mal würde ich mir “Surrogates” bestimmt nicht so schnell wieder ansehen.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (5/10)

YouTube Preview Image

Gamer

Ich muss mich dringend noch mehr mit kommenden Filmen beschäftigen. Da habe ich blinder Vogel nicht mal gewusst, dass “Gamer” von den beiden “Crank”-Machern ist. Hätte ich doch nur die Augen aufgemacht oder das Filmposter mal so ein bisschen mit dem von “Crank” verglichen… Speaking likeness detected! Umso überraschter war ich dann, als es da auf der Leinwand völlig durchgeknallt mit wahnsinnig schnellen Schnitten, wilden Schwenks, unzähligen Jump-Cuts, Framehopping, Überblenddropping, Bottlepopping und so losging. Damn! Nice! Die beiden Regisseure haben “Gamer” genau dieselbe Handschrift verliehen wie “Crank”, was in den meisten Szenen ziemlich gut funktioniert. Gerard Butler kämpft sich wie gewohnt cool, zuerst ferngesteuert von seinem 17-jähringen Gamer, danach mit eigenem Willen, durch die Schlachtfelder und darüber hinaus. Mehr gibt’s zu dem Herren allerdings nicht zu sagen, ausser vielleicht, dass er ausnahmsweise mal nicht mit witzigen Sprüchen um sich schmeisst. Die restlichen Schauspieler sind passend, aber in ihrer Rolle auch ganz einfach durch andere ersetzbar. Selbst Ludacris. Die Idee, mit den Todeskandidaten die von gutbetuchten Spielern mittles Nanotechnologie gesteuert werden und sich dann in einer Arena in einem Death Match gegenüberstehen ist grossartig und wurde auch ziemlich realistisch umgesetzt. Alleine die Sache mit dem Ping ist absolut glaubwürdig. Online-Gamer wissen was ich meine. Auch sehr beeindruckend ist die Umsetzung des Second Life-Pendants “Society”. Jeder lässt seinen inneren Trieben freien Lauf, ganz im Schutz der Anonymität. Fette, hässliche Kerle spielen junge, attraktive Frauen und geilen sich daran auf. Ganz genau so würde das aussehen, wenn’s “Society” heute schon gäbe. Bet you I’m right! Der grosse Negativpunkt bei “Gamer” ist die Story. Klar, auch hier gilt wieder Form über Inhalt. Bei “Crank” war der Inhalt aber noch einigermassen an die Form angepasst und relativ simpel gehalten. Bei “Gamer” hingegen ist die Geschichte schon fast zu komplex, sodass es mit der Zeit mühsam wird, dem Verlauf zu folgen. Um endlich mal zu einem Schluss zu kommen: “Gamer” hat all die grottenschlechten Kritiken, trotz all den Logiklöchern und seichter Story, nicht wirklich verdient, sondern darf sich schon als durchgeknallter, spassiger und unterhaltsamer Action-Thriller sehen.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (7/10)

YouTube Preview Image

Gesetz der Rache

Den ersten Film den ich mir im neuen Jahr im Kino angesehen habe, war “Gesetz der Rache” mit Gerard Butler, der ja momentan in so ziemlich jedem Film zu sehen ist, als eiskalter Rächer in der Hauptrolle. Irgendwie spielt der Herr Butler auch in jedem dieser Filme den gleichen coolen und witzigen Typen, scheissegal ob Beziehungskomödie oder eben Action-Thriller. In “Gesetz der Rache” hat er es wiedermal wirklich wunderbar hinbekommen, auf dem schmalen Grat zwischen brutalem Killer und witzigem MacGyver zu wandern. Aus schauspielerischer Sicht gibt’s daher, auch bei Jamie Foxx, nichts zu meckern. An der Leslie Bibb hab ich mich auch erfreut, die ist nämlich uh huaren schön anzusehen. Hach. Viel schöner als diese babyface-ige Miley Cyrus, Damian! Ähm, ja… spannend ist der Film auch. Man fragt sich die ganze Zeit, was der rachsüchtige Familienvater als nächstes unternimmt. Die Story ist ziemlich gut durchdacht, bis auf den Schluss, welcher irgendwie ziemlich einfallslos wirkt. Leider wurde auch etwas zuviel um den heissen Brei geredet und die im Trailer versprochene Action im biblischen Ausmasse kam ein wenig zu kurz. “Gesetz der Rache” ist kein Meisterwerk, aber durchaus ein sehr guter, unterhaltsamer Action-Thriller bei dem sich der Gang ins Kino lohnt.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer Stern (8/10)

YouTube Preview Image

Avatar

Nach all den eher weniger coolen 3D- und 4D-Kinos in den Vergnügungsparks hab ich mit “Avatar” nun auch endlich einen richtigen 3D-Film in einem richtigen Kino gesehen. Püüüh! Beeindruckend. Optisch und technisch, wie überall zu lesen, sicherlich ein wahrhaftiger Meilenstein der Filmgeschichte. Die überwältigende Bilderflut ist auch so das, was bei mir als Qualitätsfetischist schon viele Punkte bzw. Sterne bringt. Einen weiteren Punkt gibt’s für die Schauspieler. Sam Worthington, Michelle Rodriguez und Giovanni Ribisi sind cool und absolut passend. Okay, aber eigentlich sonst nicht weiter nennenswert. Die meiste Zeit über sind nämlich sowieso nur diese hässlichen Katzenmenschen in ihrem komischen Urwald zu sehen. Da wären wir schon beim ersten negativen Punkt. Dieser komische Hippie-Goa-Look trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Leuchtende Pflanzen bei Nacht, knallbunte Riesenvögel und eben halt die blauen Katzenmenschen. Bwüüüärgh! Und dann, die Story. Unterhaltsam, okay. Spannend ist aber ganz was anderes. Alles ist absolut vorhersehbar, dieses Böse-Profitgeier-wollen-Einheimische-vertreiben wurde schon etliche Male verfilmt und sowieso geht mir dieser Ethno-Kack auf die Nerven. Der erhobene Zeigefinger und das naturverbundene Gebrabbel kommt bei mir auch nicht so gut an. Fazit: Optisch, dank der 3D-Technik, wirklich grossartig und sehenswert. An ein Meisterwerk wie “Star Wars” kommt “Avatar” aber niemals ran.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (7/10)

YouTube Preview Image

Jennifer’s Body

Zugegeben, Jennifer’s Body hab ich mir nur angesehen wegen Megan Fox, weil… woah, Megan Fox halt! Ich wurde aber ziemlich überrascht, denn Jennifer’s Body ist ein ziemlich guter Film, auch wenn da jetzt nicht Megan Fox mitspielen würde. Horror-Komödie trifft’s dabei ziemlich gut, denn wirklich ernst nimmt sich der Film nicht. Eine Indie-Rockband die deine beste Freundin zu einem teuflischen Dämon-Vampir-Monster macht. Klingt ziemlich kick-ass, ist auch ziemlich kick-ass. Das kommt im Trailer gar nicht so zur Geltung. Die Dialoge sind teilweise echt genial, was aber auch kein Wunder ist, denn das Drehbuch ist von der “Juno”-Autorin Diablo Cody. Die Handlung ist gut. Spannend ist etwas Anderes, aber es reicht um auf die ganze Länge zu unterhalten. Die Schauspieler sind passend. Fox ist heiss. Sehr heiss. Amanda Seyfried ist aber von der schauspielerischen Leistung her deutlich besser. Die mimt nämlich von der hässliche Streberin bis hin zur geisteskranken Rächerin alles. Der Soundtrack will ich hier auch noch erwähnen, der ist nämlich sehr cool. Schöner Metal und guter Rock an den passenden Stellen. Ingesamt also ein sehenswerter Film, der überrascht weil er halt nicht so ein 0815-Slasher-Film ist. Für meinen Geschmack ist er allerdings zu unblutig.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (7/10)

YouTube Preview Image

All Inclusive

Dank verheissungsvollen Namen wie Vince Vaughn, Jean Reno, Jon Favreau und Kristen Bell besuchte ich mal wieder einen Film, der eigentlich nicht so wirklich meinem Genre-Geschmack entspricht. Eine Beziehungskomödie. Argh. Okay, so schlimm war’s dann aber auch nicht. All Inclusive ist nämlich teilweise ziemlich lustig, die Hauptpersonen sind allesamt ganz sympathisch und das ganze Drumherum, die Insel “Eden” (eigentlich Bora-Bora oder so), ist schön anzusehen. Allerdings ist die ganze Story auch absolut vorhersehbar, kitschig und manchmal, vorallem gegen Ende, ziemlich langweilig. Wie man’s von solchen Filmen halt kennt. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (5/10)

YouTube Preview Image

SAW VI

Und auch im sechsten Teil bleibt SAW einfach SAW. Gut, jetzt plötzlich was wirklich Innovatives zu erwarten, wäre ziemlich naiv. So stehen halt wieder richtig kranke Folter-Fallen im Vordergrund, das Töten von Menschen wird mit irgendwelcher Pseudo-Gesellschaftskritik zu rechtfertigen versucht und unzählige Rückblenden lassen die vorherigen SAW-Teile inkl. Jigsaw himself wieder aufleben. Trotzdem ist der Film aber gar nicht so schlecht, wie es sich jetzt vielleicht anhören mag. Was mir hier beim sechsten Teil besonders positiv aufgefallen ist, ist Costas Mandylor, der den Jigsaw-Nachfolger Detective Mark Hoffman verkörpter, welcher es irgendwie wirklich schafft in punkto Bedrohlichkeit sogar Jigsaw selbst in den Schatten zu stellen. Negativ aufgefallen ist mir dagegen, dass dem Zuschauer gar nicht mehr geheimgehalten wird wer den jetzt der Killer ist, sondern es ihm schon gleich zu Beginn ziemlich offensichtlich gezeigt wird. Das war, wenn ich mich richtig erinnere, bei den vorherigen Teilen anders. Trotzdem, SAW ist halt irgendwie fast schon Kult. Zumindest bei mir. Und für Splatter-Fans sowieso sehenswert.

Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternLeerer SternLeerer SternLeerer Stern (7/10)

YouTube Preview Image