Obama’s First Year
Auf der offiziellen Seite vom Weissen Haus gibt’s eine ziemlich eindrückliche Foto-Serie von Barack Obamas ersten 12 Monaten Amtszeit. Mal ganz abgesehen von seinen Leistungen als Präsident, ich finde den Homie ja echt sympathisch. Wie er da schön gemütlich mit 3D-Brille im Privatkino sitzt, die Füsse auf den Tisch legt, mit Frau und Tochter tanzt, mit dem Hund durch die Hütte rennt, die Soldaten fist-bumpt, den Football durch die Luft wirft, sich beim Fischen freut, mit Robert DeNiro und Bruce Springsteen abhängt, aber dann auch beim Sofa-herumschieben anpackt und voll ernst und nachdenklich dreinschaut, wenn’s sein muss. Cool.


Damian
Warum abgesehen von seinen Leistungen als Präsident? Nicht zufrieden?
Kevin
Keine Ahnung. Ich urteile nicht über seine Leistungen als Präsident. Ich weiss nicht was er da jetzt schon alles geleistet hat und ob er besser ist als sein Vorgänger. Ich habe aber gelesen, dass die Amis nicht so zufrieden sind mit ihm und seine Wiederwahl könnte durchaus schwierig werden.
Simon
@Kemian und Davin: Ich denke, das ist wie in der Schule. Wenn der Banknachbar eine miese Flasche ist, fühlt man sich seiner Sache automatisch sicherer und kann die grossen Töne spucken. Ist er aber erfolgreich und fehlerfrei, muss man zuerst den eigenen Mist wegräumen.
Damian
@Simon: Ha?
@Kevin: Ich denk da ähnlich. Ich find den super. So von Bildern und so. Und politisch eigentlich auch. Aber ich kenn mich da nicht so aus.
Simon
@Damian: “Verhältnis Bush:Amivolk” im Vergleich zu “Verhältnis Obama:Amivolk”.
Simon
Amivolk ist ein scheiss Wort.
Damian
@Simon: Aha. Ja. Schon ein bitzeli. Also man muss den Mist ja dann nicht wegräumen. Also tun die ja dann auch nicht. Aber sie werden zumindest schmerzlich darauf aufmerksam gemacht.
Kevin
Ich versteh dein Vergleich nicht, Simon. Du meinst also, die Amis wollen Obama nicht mehr wiederwählen, weil er erfolgreich und fehlerfrei ist?
Simon
Ja in dem Sinn schon. Da er offensichtlich erfolgreich und fehlerfrei ist, gibt’s nichts mehr zum rumhacken und man kann das Versagen der nationalen Denkweise nicht mehr dem Oberhaupt in die Schuhe schieben.
Ergo denkt der Ami: “Lieber einen Sündenbock haben, als einer zu sein!”
Kevin
Jo, keine Ahnung. Vielleicht waren auch einfach nur die Erwartungen an Obama zu hoch.